【목차】∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙∙

 

1. 서론

1.1. 대상의 한정

1.2. 전문용어와 이론적 배경

2. 본론

2.1. Talmy의 언어유형학

2.2. 한국어의 언어유형

2.3. 주관적 이동

2.4. 은유

2.4.1. 구조적 은유

2.4.2. 방향적 은유

3. 결론

 

 

<Zusammenfassung>

Wege der metaphorischen Bewegung im Deutschen, Englischen, Chinesischen und Koreanischen

 

Nach der Behandlung der subjektiven Bewegung und Metapher in den vier Sprachen sind wir zu den folgenden vier Punkten gelangt.

Erstens, trotz der typologischen Verschiedenheit des Koreanischen von anderen Sprachen sind die subjektive Bewegung und Metapher [TIME is MOTION] und Orientierungs-Metapher in allen vier Sprachen wegen des gleichen "mapping" universell.

Zweitens, subjektive Bewegung und Metapher haben dieselbe kognitive Prozesse. Der Unterschied ist nur, dass Metapher mehr Abstraktion als subjektive Bewegung verlangt: Metapher nimmt die Bewegung des abstraktiven Gegenstands an, während dies bei der subjektiven Bewegung nicht der Fall ist. Aber subjektive Bewegung seinerseits verlangt mehr Abstraktion des Gegenstands als objektive Bewegung.

Drittens, der Orientierungspunkt in "structural metaphors"wie [TIME is MOTION] basiert auf einer horizontalen Achse, in der „orientational metapher”hingegen nicht nur auf einer horizontalen, sondern auch vertikalen Achse.

Viertens, die “orientational metaphor” verlangt einen noch primitiveren Raumbegriff, weil Bewegung im Grunde einen Ort präsupponiert. Dagegen zeigt "structural metaphors"wie [TIME is MOTION] mehr Abstraktion im Bezug auf Raumbegriff.

Diese vierte Feststellung stärkt das allgemeine Denken, dass Raum ein "natural concept" bildet und weiterhin dass die Funktion der Präposition ‘on/over', die als "Cluster" “SUPERIOR” bezeichnet, den primitivsten Raumbegriff als "natural concept" bildet. Dies besagt auch, dass der Raumbegriff die kognitive Anstrengung minimalisiert. Dies erklärt auch, warum die einen abstrakten Zeitbegriff benötigende Metapher häufig durch den Raumbegriff und Bewegung geschieht.

Durch diese Feststellungen können wir schließlich bestätigen, dass der Produktion der Metapher wegen des gleichen "mental map”die gleiche Begriffsbildung zugrunde liegt. Daraus folgt weiterhin, dass es keinen Unterschied im Denken und Sehen der Welt gibt.

Diese Schlussfolgerung ist ein Argument gegen die „Whorfsche" Wirkung der Sprachen im Bezug auf Kognition, wie sie von Stephen Levinson(2012) vertreten wird, der behauptet: "There are robust correlations between frames of reference used in language and frames of reference used in non-linguistic memory and reasoning".

 

핵심어 Stichwörter

Sprachtypologie 언어 유형학

Subjective motion 주관적 이동

Konzeptualisierungsprozess 개념화 과정

structural metaphors 구조적 은유

orientational metaphors 방향적 은유

 

실린 곳: 독어교육 제 55집, 한국독어독문학교육학회, 2012 , pp. 95-118